Reizdarmsyndrom / Nahrungsmittelintoleranzen

Haben Sie den Eindruck Sie vertragen manches nicht, sind nach dem Essen auffällig müde und haben unklare Verdauungsbeschwerden? In der Regel macht man bei dieser Symptomatik eine Testung auf Milch- und Fruchtzuckerunverträglichkeit. Es sollte auch eine Sorbitintoleranz ausgeschlossen werden. Wird dabei nichts gefunden macht man zum Ausschluss einer entzündlichen Darmerkrankung noch eine Magen- und Darmspiegelung, bei der auch eine Zöliakie ausgeschlossen werden kann. Gelegentlich werden noch Allergietestungen auf Nahrungsmittel durchgeführt, die aber auch unauffällig sein können. Führen all diese Untersuchungen zu keinem Ergebnis, steht die Diagnose „Reizdarmsyndrom“ im Raum, mit der sich die Patienten häufig alleine gelassen fühlen.

 

Es gibt aber auch andere Untersuchungen, die ergänzend sinnvoll sind. Die Darmflora spielt für die Verdauung eine entscheidende Rolle und kann durch unterschiedlichste Faktoren gestört werden, dazu gehören Antibiotikagaben oder auch Stress. Je nachdem wie stark das Gleichgewicht gekippt ist, kann sich ein „Leaky Gut“ Syndrom ausbilden. Dadurch bekommt das Immunsystem Kontakt zum Darminhalt und bildet Antikörper gegen Nahrungsmittel, sog. IgG Antiköper. Das unterscheidet eine Nahrungsmittelintoleranz von den Allergien, dabei bilden sich nämlich IgE Antikörper aus und auch nur die werden beim Allergietest getestet. Das Gute ist, dass sich diese IgG Antikörper wieder zurückbilden können, wenn man die Darmflora aufbaut und die kritischen Nahrungsmittel eine Weile meidet, damit sich das System wieder beruhigen kann.

 

Bis auf die Spiegelungen kann ich Ihnen die komplette Diagnostik in meiner Praxis anbieten und dementsprechend eine individuelle, auf Sie zugeschnittene Therapie, die in den meisten Fällen deutliche Erfolge zeigt. Man braucht allerdings etwas Geduld.

Ich biete Ihnen gerne ein 60minütiges Erstgespräch zu dieser Fragestellung an, bei der wir das weitere Vorgehen gezielt festlegen können.